Vollfinanzierung ohne Eigenkapital: Chancen und Risiken
Was ist eine Vollfinanzierung?
Was kostet eine Vollfinanzierung mehr?
Voraussetzungen für eine Vollfinanzierung
Chancen einer Vollfinanzierung
Risiken einer Vollfinanzierung
Häufige Fragen
Grundsätzlich ja – als 110%-Finanzierung. Allerdings bieten dies nur wenige Banken an, und die Voraussetzungen sind sehr streng (hohes stabiles Einkommen, einwandfreie Schufa, werthaltige Immobilie). Die Konditionen sind deutlich teurer als bei einer Finanzierung mit Eigenkapital.
Der Zinsaufschlag beträgt typischerweise 0,3-0,8 Prozentpunkte gegenüber einer Finanzierung mit 20% Eigenkapital (100%-Finanzierung) bzw. 0,8-1,5 Prozentpunkte bei einer 110%-Finanzierung. Bei 400.000€ Darlehen bedeutet das Mehrkosten von 60.000-113.000€ über 10 Jahre.
Nicht alle Banken bieten Vollfinanzierungen an. Große Vermittler wie Interhyp oder Dr. Klein haben Zugang zu Banken, die 100%-Finanzierungen ermöglichen. Die Berater können schnell prüfen, welche Optionen für Ihre Situation möglich sind.
Bei vermieteten Immobilien können die höheren Zinskosten als Werbungskosten steuerlich abgesetzt werden, was den Nachteil teilweise ausgleicht. Zudem generiert die Mieteinnahme einen Cashflow zur Bedienung des Kredits. Trotzdem bleibt das Risiko bei Leerstand oder Mietausfällen bestehen.