Anschlussfinanzierung: Wann und wie umschulden?
Was ist eine Anschlussfinanzierung?
Drei Wege der Anschlussfinanzierung
Wann sollte ich mich um die Anschlussfinanzierung kümmern?
Das Sonderkündigungsrecht nach § 489 BGB
Anschlussfinanzierung nach der Niedrigzinsphase: Was Sie wissen müssen
Häufige Fragen
Durch eine Umschuldung zu einer günstigeren Bank können Sie durchschnittlich 0,2-0,5 Prozentpunkte beim Zinssatz sparen. Bei 250.000€ Restschuld und 10 Jahren Zinsbindung entspricht das einer Ersparnis von 5.000-12.500€. Die Kosten für die Grundbuchabtretung (200-600€) sind dagegen minimal.
Nein, bei der Anschlussfinanzierung können Sie Tilgungshöhe, Zinsbindungsfrist und Sondertilgungsoptionen frei neu verhandeln. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Finanzierung an Ihre aktuelle Lebenssituation anzupassen.
Wenn Sie nichts tun, bietet Ihnen Ihre Bank automatisch eine Prolongation an. Diese ist bequem, aber oft teurer als ein Wechsel. Im schlimmsten Fall läuft Ihr Darlehen als variables Darlehen weiter (3-monatige Kündigungsfrist, Zinsen an den Euribor gekoppelt), was erhebliche Zinsrisiken birgt.
Forward-Darlehen können bis zu 66 Monate (5,5 Jahre) vor Ablauf der Zinsbindung abgeschlossen werden. Je länger die Forward-Periode, desto höher der Zinsaufschlag (ca. 0,01-0,03% pro Monat). Eine Forward-Periode von 12-36 Monaten bietet oft das beste Verhältnis zwischen Sicherheit und Aufschlag.